Gemeinsame Presseerklärung der FDP-Kreisverbände Kassel und Werra-Meißner

3. Mai 2019

KASSEL/ESCHWEGE: Mit bedauern haben die Kreisvorsitzenden der FDP-Kassel, Matthias Nölke, und der FDP Werra-Meißner, Max Grotepaß, von den erneuten Problemen beim Ausbau der A44 Kenntnis genommen. Der Lückenschluss bei Kaufungen verzögert sich nach einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums von der zweiten Jahreshälfte 2019 nun bis Mitte 2020.

„Dass das Planfeststellungsverfahren für den Lückenschluss der A44 nun noch später starten wird, ist äußerst bedauerlich. Es stellt sich die Frage, wie es zu dieser erneuten Verschiebung kommen konnte und welche Rolle das grüne Wirtschafts- und Verkehrsministerium unter Al Wazir dabei gespielt hat. Für unsere Region ist die A44 ein wichtiger Faktor, um Nordhessen für die Zukunft zu wappnen. Das darf nicht auf Spiel gesetzt werden.“, so Nölke.

Nach derzeitigen Planungsstand sind fünf der zwölf Abschnitte fertiggestellt und sechs im Bau. Das zukünftige Autobahndreieck Lossetal bis nach Helsa‑Ost wäre der letzte Abschnitt.

„Wir müssen zusehen, dass die A44 schnellstmöglich fertiggestellt wird. Es darf im weiteren Verfahren zu keinen weiteren Verschiebungen mehr kommen. Die erneute Verzögerung wird leider die Kosten für die Autobahn weiter in die Höhe treiben. Außerdem ist die erneute Verschiebung für den Werra-Meißner-Kreis und Nordhessen eine schlechte Nachricht. Ich hoffe, dass die Landesregierung in Zukunft so viel Energie wie möglich für dieses Projekt aufwenden wird“, betont Grotepaß abschließend.